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Am Mittwoch, dem 20. September

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Einladung als pdf-Datei zum Download (676 kb)
GenthForschungsstation03
20.09.2006: Ulrich Genth & Heike Mutter, Kunsthalle Recklinghausen (Foto: Ferdinand Ullrich, Re), (2,9 MB)
20.09.2006: Ulrich Genth & Heike Mutter, Forschungsstation 01 (704 kB), Foto: Ferdinand Ullrich, RE
20.09.2006: Ulrich Genth & Heike Mutter, Forschungsstation 02 (716 kB), Foto: Ferdinand Ullrich, RE
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Mutter und Genth an der Forschungsstation (644 kB) Foto: Heike MutterGenth klettert 1 (644 kB) Foto: Heike MutterGenth klettert 2 (644 kB) Foto: Heike MutterGenth klettert 3 (600 kB) Foto: Heike Mutter
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Forschungsstation beleuchtet (592 kB) Foto: Heike MutterGenth klettert 4 (448 kB) Foto: Heike MutterGenth im Zelt (808 kB) Foto: Heike MutterGenth klettert 5 (560 kB) Foto: Heike Mutter
AbsenderMP

Das Projekt Forschungsstation (Arbeitstitel)

Die Forschungsstation als Idee basiert auf einem fiktiven Neuerforschungsprozess des Museums, ist die Inszenierung eines absurden Endeckungsprozesses in einer eigentlich bereits bis ins Detail beschriebenen und definierten Umgebung. Die Vorgehensweise ist von der Methode inspiriert, mit der Forscher die tropischen Regenwälder von oben aus der Luft erforschen. Die Beobachtung erfolgt möglichst diskret und mit möglichst wenig Kontakt zum Objekt (Tip von Heisenberg), aber großem Aufwand. Der Forscher versucht Sinnzusammenhänge zu erkennen und/oder zu bestätigen und der Komplexität Herr zu werden.

Auf metaphorischer Ebene exerzieren wir eine aufwendige Erkundung der Kunstwelt, aus einer selbst gewählten Distanz heraus. Das Museum wird dabei als unwahrscheinlicher Lebensraum aufgefasst.

Ein Hubschrauber soll unsere Forschungsstation, die als Basis für die Intervention dient, auf dem Dach des Museums absetzen. Die Station selbst wird als in sich stabile Konstruktion am Boden vormontiert. Auch das komplette Equipement zum Erschließen des Museums soll in einem Bündel verschnürt auf dem Dach abgesetzt werden. Dann inszenieren wir das Eindringen in das Gebäude mit Hilfe von Seilen und Kletterequipment, bis wir eine Basis eingerichtet haben, von der aus wir arbeiten können.

Dieser Prozess wird auf Video dokumentiert und für die Ausstellung aufbereitet. Vom Dach ausgehend werden wir uns nach unten in das Museum vorarbeiten und ein hängendes System aus Seilen, Netzen und Equipment anbringen, das es uns erlaubt, das Museum zu erschließen. Dieses System soll gegenläufig zu der Bewegung des Besuchers sein, der sich vo unten nach oben in das Gebäude bewegt.

Die Forschungsstation auf dem Dach basiert auf einer für die Forschung entwickelten ikosaederförmigen Aluminiumkonstruktion. Die Form des Ikosaeders ist außerordentlich stabil und leicht. Sie kann hängend oder stehend eingesetzt werden und ist nach den Regeln ihrer Geometrie erweiterbar.

Wir haben dieses System für unsere Zwecke weiterentwickelt und verfeinert. Sie ist leicht aufzubauen, und kann universal in der Luft auf dem Wasser und am Boden existieren.

Die einzelnen Stäbe sind 2 Meter lang und der Käfig selbst hat einen Durchmesser von ca. 3,5 Metern. Sie ist groß genug um sie zu zweit in ihr aufzuhalten. Eine wettertaugliche Ausrüstung macht sie optional bewohnbar.

Es ist geplant entweder die Station selbst, oder je nach Wetterlage, eine Plattform im Museum zeitweise zu bewohnen und dadurch eine weit über das gewohnte Maß hinaus reichende Atmosphäre der Privatheit zu erzeugen, die den Betrachter in eine irritierend ambivalente Beziehung zwischen Inszenierung und Realität der Existenz der ausstellenden Künstler verwickelt. Die Station ist von unten, von der Straße sichtbar, bleibt aber für das Publikum unerreichbar.

Der gedankliche Prozess der Eroberung und Erforschung des Museums erhält einen fiktiven und einen realen Anteil. Der fiktive Part mischt sich mit dem Realen. Zu dem Prozess entstehen zahlreiche Zeichnungen, die auf Klemmbrettern wieder einen Platz in der Installation finden können.

 

Mögliches Element der Installation

Klemmbrett mit Intarsieneinlage aus Holz. Es trägt ein Logo aus drei Fünfecken, die einen Spalt freilassen. In der wissenschaftlichen Fachsprache heißt diese Lücke nüchtern "Frustration".

Zu der Installation ist ein Zyklus von Plakaten geplant, die einen gemalten, gezeichneten und fotografischen Ursprung haben können. Sie zeigen uns in der Rolle von Forschern und Wilden zugleich, die ihre Rollen wechseln. Bei der Begegnung von Forscher und Ureinwohner ergibt sich ein interessantes Moment des gegenseitigen Beobachtens, aus unterschiedlichen Perspektiven, das wir als Metapher für die Dualität unserer Rolle als Künstler herbeizitieren wollen. Hier ein wenig Bildmaterial aus unserer Ideensammlung.

Die Künstler Ulrich Genth (geb. 1971 in Tübingen) und Heike Mutter (geb. 1969 in München) präsentieren in der Kunsthalle Recklinghausen eine raumbezogene Installation.

Das für die Kunsthalle Recklinghausen geplante Projekt der „Forschungsstation“ (Arbeitstitel) macht – auf metaphorischer Ebene – den Versuch einer Erkundung der Kunstwelt. Ausgangspunkt dieses Erkundungsprozesses ist die Idee des Museums als unwahrscheinlicher Lebensraum. Die Forschungsstation als Idee basiert auf einem fiktiven Neuerforschungsprozess des Museums; sie ist die Inszenierung eines absurden Endeckungsprozesses in einer eigentlich bereits bis ins Detail beschriebenen und definierten Umgebung. Die Vorgehensweise ist von der Methode inspiriert, mit der Forscher die tropischen Regenwälder von oben aus der Luft erforschen. Die Beobachtung erfolgt möglichst diskret und mit möglichst wenig Kontakt zum Objekt, aber mit großem Aufwand. Der Forscher versucht Sinnzusammenhänge zu erkennen und/oder zu bestätigen und der Komplexität Herr zu werden.

Mit Ulrich Genth ist einmal mehr ein Preisträger des Kunstpreises junger westen (2001) zu Gast in der Kunsthalle Recklinghausen.

 

Ausstellungseröffnung am Freitag, 6. Oktober um 18.00 Uhr

Pressevorbesichtigung am Donnerstag, 5. Oktober um 11.00 Uhr

 

Öffnungszeiten

dienstags bis sonntags und feiertags von 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Eintritt

1,50 Euro, ermäßigt 0,75 Euro

 

Führungen

Öffentliche Führungen sonntags um 11.00 Uhr

Kurzführungen donnerstags um 12.00 Uhr

Weitere Führungen und Führungen für Schulklassen nach Vereinbarung,

Telefon (02361) 501935

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Biographie Genth als pdf (68 kb)Biographie Mutter als pdf (68 kb)Einladung als pdf (268 kb)
Projekt Forschungsstation als pdf (748 kb)Presseinfo als als doc (68 kb)Projekt Forschungsstation als doc (28 kb)
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